sensei about:

Kristin Franke: Bewegtes Experiment

Published on Wednesday, 8. February 2006, 18:39.
About: cellphone movie, handyfilm



Titel: Bewegtes Experiment
Idee & Realisation: Kristin Franke
Technik: Aufnahmen mit einem Sony Ericson 750i
Schnitt mit IMovie
Musik ist eine Herzfrequenz von Imovie

Die Lust zwischen Sender, Handy und Empfänger wird über eine lustvolle Darstellung der Lust vermittelt. Welche Rolle spielt das Handy bei der Vermittlung von erotischen Daten?

Der Film zeigt "meine" erotische Beziehung zu meinem Handy und steht dafür, das die Leute immer mehr elektronische Beziehungen pflegen als Reale. "Ein Handyfick ist besser als ein Echter"... wie absurd.

3 Comments:

sensei at Wednesday, 15. March 2006, 16:54
der Publikumsliebling!

mutige Themenwahl, grundsätzlich auch interessant gelöst; relativ wenig dramaturgische Entwicklung während des Stücks; Auflösung durch Porträt am Ende eher schade (Entzauberung)
kristinfranke, Thursday, 16. March 2006, 14:22
Hallo,

ich finde es höchst interesant wieviele Leute sich den Film angeschaut haben, das bestätigt meine Annahme, das es doch ein großes Interesse an erotischem Handyfilmen gibt.
Einen Kußmund schickt sich ja jedes Pärchen, aber wie verhält es sich mit kurzen Clips? Und wie sehen die aus?
Vorallem hat mich an meinem Experiment (dehalb heißt es auch so) interessiert, welche Bilder kann ich wählen, die nicht zu eindeutig sind, aber trotzdem sofort den Zuschauer ein Voyueurgefühl empfinden lassen.
Es git keinen dramaturgischen Spannungsaufbau, es geht einfach los und ist vorbei, ein kurzer Moment. Datensex halt, wenn der Zuschauer eine erotische Spanung in sich fühlt, gut, aber mal ehrlich, wie soll sich da was aufbauen? Deshalb gibt es auch kein Stöhnen, sondern einen Herzschlag, der seine Frequenz nicht verändert, denn es geht nicht um den Höhepunkt, es löst sich ja auch einfach auf und entläßt den Zuschauer hoffentlich ein wenig desillusioniert.
Ich verstehe es eher als Provokation, deshalb auch am Ende mein klimperndes Auge und die Auflösung in meinem Portrait. Es freut mich zu hören das das "Schade" " Entzaubert" ist, dann hat es doch geklappt ;-)
Ein erotischer Film der nicht befriedigt, wie wunderbar verfehlt.

Bin sehr an eurer Meinung interessiert, wie ihr den Film wahrgenommen habt.
Danke Kristin
sensei at Thursday, 16. March 2006, 18:18
Ja, ungefähr genauso hab ich Deinen Beitrag tatsächlich verstanden. Und ich glaube auch, dass Du im Prinzip eine Marktlücke gefunden hast. Wie gesagt, ich bin trotzdem nicht so ganz glücklich mit der Auflösung am Ende (eigentlich nur Deinem Porträt), weil es insofern "entzaubert", als das die aufgebaute Spannung verpufft. Es läßt mich also nicht "unbefriedigt", sondern nimmt mir die ganze Spannung komplett, läßt mich also eigentlich irgendwie unberührt.

Aber ansonsten funktionierts gut.


To prevent spam abuse referrers and backlinks are displayed using client-side JavaScript code. Thus, you should enable the option to execute JavaScript code in your browser. Otherwise you will only see this information.