Filmtitel: Köstlich
Regie: Lisa Tegelhütter
Kamera: Lisa Tegelhütter, Julia Richters
Schnitt: Lisa Tegelhütter
Musik: Julien Clerc "Amour consolation"
Schauspieler: Flasche Multivitaminsaft, Lisa Tegelhütter
In dem Film geht es um den Genuss eines Glases Multivitaminsaft.
Die Musik unterstreicht diesen freudigen Moment.
Der Film will farbenfroh und amüsant sein, wobei ein ironischer Unterton vorherrscht und darauf anspielt, dass man mit einem Handy aus jeder noch so banalen Alltagssituation einen "Film" machen kann.
Der Film etstand durch das Filmen eines Negativstreifens, der auf einem Lichttisch liegt. Durch die unterschiedlichen Wellenlängen von Lichttisch und Handy entstehen wellenartige Streifen. Das Geräusch rauschenden Meeres hingegen lässt dieses "technische" Phänomen verblassen und ruft andere, "natürliche" Assoziationen hervor. Das Reale verliert an Wichtigkeit.
Filmtitel: Schwindel
Regie/Produktion/Kamera/Schnitt: Anna-Helena Klumpen
Schauspieler: Thomas Gnahm
Thema des Ex-Films "Schwindel" sind Bewegungen und das, was diese bewirken. Der Film versucht, die beim Filmen mit dem Handy entstehenden Verwackelungen und Verpixelungen so einzusetzen, dass sie nicht etwa als störend empfunden werden, sondern die Aussage des Films unterstreichen. Durch die Kamerafahrt, bei der das Handy, auf einen Rennwagen geschnallt, auf einer Carrerabahn um eine Person fährt, bewegt sich nicht nur das gefilmte Objekt, sondern auch das Filmende selbst, so dass doppelte Bewegung, bzw. Verwirrung entsteht.
Titel: Hommage à Lumière(s)
Regie: Marine Francois
Schnitt: imovie
Mein Handyfilm wurde Hommage à Lumière (s) gennant, als Erinnerung an die Gebrüder Lumière aber auch, weil das Licht wesentlich für das Sehen ist. Lichtaufnahmen in verschiedenen Nachtsorte in Leipzig plus gemischte Töne. Schlicht.
Titel: "WEISSGOLD"
Handy-Kamera: Sony Ericson K 650i
Schnitt: iMovie
Musik: "Weissgold" von Jan Potzek
Mädchen: Anne Gorke
In "WEISSGOLD" sieht man eine im Rhythmus der Musik tanzende Flamme. Was man zu Anfang nicht denkt, wird am Ende aufgelöst: Sie wird von "Aussen" in Schwung gehalten...
Titel: Schicksal eines Videohandys
Idee, Realisation: Tristan Vostry
Darsteller: Tristan Vostry
Off-Stimme: Steff Arndt
gedreht mit einem Sony-Ericsson Handy
geschnitten mit Final Cut Pro
Ein Videohandy wird gestohlen und mit laufender Kamera verspeist und verdaut... Eine kritische Reflexion über das Medium Handyfilm.