28 items on »Ex-Film« tagged with

»handyfilm«



Tristan Vostry: Schicksal eines Videohandys




Titel: Schicksal eines Videohandys
Idee, Realisation: Tristan Vostry
Darsteller: Tristan Vostry
Off-Stimme: Steff Arndt
gedreht mit einem Sony-Ericsson Handy
geschnitten mit Final Cut Pro

Ein Videohandy wird gestohlen und mit laufender Kamera verspeist und verdaut... Eine kritische Reflexion über das Medium Handyfilm.

Christian Werner: Weissgold




Titel: "WEISSGOLD"
Handy-Kamera: Sony Ericson K 650i
Schnitt: iMovie
Musik: "Weissgold" von Jan Potzek
Mädchen: Anne Gorke

In "WEISSGOLD" sieht man eine im Rhythmus der Musik tanzende Flamme. Was man zu Anfang nicht denkt, wird am Ende aufgelöst: Sie wird von "Aussen" in Schwung gehalten...

Sebastian Gerbert: Übertragung




Filmtitel: Übertragung
Regie, Kamera: Sebastian Gerbert

Teil 1 aus einer Serie von 3 Filmen entstanden in Anlehnung an Oskar Fischingers „R1- ein Formenspiel".

Carolin Clausnitzer: Illuminated




Filmtitel: Illuminated
Regie/Kamera/Schnitt: Carolin Clausnitzer

An geheimen Orten wandelt man aktiv und versucht schon längst Verschüttetes anhand von "Zeitzeugen" wiederaufleben zu lassen. Das Pendant: An öffentlichen Orten wird man in Passivität gedrängt durch das Einströmen von künstlichen Reizen.

Anne Ortner: Bogues





TITEL: Stadtneurotiker (bogue)
REGIE: Anne Ortner
SCHNITT: Anne Ortner (erstes Herantasten an imovie)
SCHAUSPIELER: Sven Weber
MUSIK: programme

Ausgangspunkt des Films war der Text von Programme (im Film natürlich zu hören):
„I’m a stranger. No one can comfort me anymore. I feel like a ghost in this town, Alone and untouchable amongst the others. I like not noticing them. No longer hoping they’ll speak to me. Walking indifferently in between them. Stoping in front of the department store and watching them. I like being alone like that. Arriving in front of my home and believing that this time it’s the one. I’m going to go home and not stop.“

Thematisiert wird das Leben in der Stadt: Entfremdung, Beobachtung/ der Blick, Einsamkeit. Unter den Blicken des Anderen sind wir verletzlich und ausgestellt wie nackte Schaufensterpuppen. Doch vor der Vitrine ist immer auch hinter der Vitrine. Der Ausbruch aus der Ausstellungssituation führt nur in ein neues Schaufenster. Aber der fremde Blick bedeutet auch den Einbruch des Unheimlichen in die Normalität: Hier (Stadtneurotiker) werden Totes und Lebendiges ununterscheidbar. Die vermeintliche Schaufensterpuppe, verlässt ihre Vitrine, durch die Verbindung von Ton und Bild beginnen die leblosen Figuren zu sprechen.

Über allem schwebt der Handyeffekt: die Handykommunikation lässt die Grenzen von innen/außen also intimen/öffentlichen verschwimmen...und ist somit vielleicht der wichtigste Grund der Stadtneurose...

Anne Gorke: Germany - This Year´s Home of the Worldcup




Germany - Home Of The Soccer
Regie: Anne Gorke
Kamera und Schnitt: Anne Gorke, Christian Werner

Mein prinzipielles Anliegen war, einen Handyfilm zu produzieren, der, entsprechend seinem Medium, eine ganz klare und einfache Botschaft vermittelt, ohne großen künstlerischen SchnickSchnack. Da die Qualität der meisten Handys hinsichtlich Film und Fotografie nicht so überwältigend ist. Da die Zeit sehr knapp ist. Da das Display sehr klein ist.

Deshalb: kleine Fußballer vom Kickertisch als diskreter Hinweis auf den
Sommer.

Julia Kosog: Ich sehe was, was Du nur hörst




Mein Film heißt: Ich sehe was, was Du nur hörst
Er ist von: Julia Kosog

Interessante Handyeigenschaft (Solarisation) trifft kleinen Fernseher, der alle 4 Sekunden ins Zappingfieber gerät. Eine Verschmelzung zu neuer Farb - und Geräuschkomposition.

Jenny Winkelmann: Der Schlächter von Hörde




Der Schlächter von Hörde
Regie: Jenny Winkelmann
Kamera: Michael Schaefer
Schnitt: Jenny Winkelmann

Der letzte Weißheitszahn muss raus. Also, legt sich Jenny unters Messer bei ihrem Arzt des Vertrauens.

Und das beste, man ist Live dabei.

Jens Rudolph: Der Wartende. Die Spielende. Der Gehende.




Experimenteller Essayfilm, 6:13 Minuten
Stimme: Susann Hempel
Regie, Kamera, Text, Schnitt: Jens Rudolph

»Der Wartende. Die Spielende. Der Gehende.« spielt mit der Asynchronität von Bild und Ton. Intuitiv, auf Super 8, fotografierte Aufnahmen, die meine Empfindungen einer Reise von Estland über Lettland nach Litauen widerspiegeln, prallen auf eine imaginierte, mit einem analogen Diktiergerät aufgezeichnete Geschichte, die in New York spielt.

Zwei unterschiedliche und doch wieder gleiche Welten prallen aufeinander. Unterschiedlich, weil die Geschichte der Staatsform ungleicher nicht sein könnte und gleich, weil im Baltikum nach dem Wechsel des Systems und der Loslösung von Russland der amerikanische Lebensweg in vielerlei Hinsicht nachgeahmt und verinnerlicht wird.

Laura Machutta: Vorgestern




Idee und Umsetzung: Laura Machutta
Mein Handy- Film "Vorgestern" ist ein kleines Experiment für mich gewesen. Auf einem Sonntags- Spaziergeng filmte ich einen vereisten Brunnen und spielte anschließend mit einem Konvertierungsprogramm rum. Durch einige Video - Handy-Konvertierungen sind die Bilder entstanden, anschließend habe ich den Ton bearbeitet und daruntergelegt. Ein Spiel mit Bild und Ton, ohne viel darüber nachzudenken, entstanden vorgestern...